Digitale Spiele gehören nicht nur zum Kulturgut, sondern sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Sie bergen daher große Potentiale und eröffnen vielfältige Möglichkeiten im Bereich der Bildung und der Vermittlung von Medienkompetenz.
Das OER soll diese Möglichkeiten aufzeigen und erfahrbar machen. Unter anderem sollen Personen aus dem Kontext öffentlicher Bildungseinrichtungen diese Möglichkeiten kennenlernen, ausprobieren und auf ihr eigenes, individuelles Umfeld übertragen.
Durch Inhalte, wie Experten-Interviews und Erklärvideos, die in Workshops entstandenen sind, Ideen und Methoden wird zunächst ein Basiswissen über die Computerspielkultur und den kreativen und bildungsrelevanten Umgang damit vermittelt.
Diese neuen Inhalte werden u.a. bei der play Conference und in Workshops der Initiative Creative Gaming e. V. gesammelt. Fachkundige Expertinnen und Experten aus der Computerspielbranche und der Medienbildung bringen so profundes Wissen und ihre Kompetenzen ein. Die Ergebnisse werden als aufbereitete Methoden und Reflexionen Teil der OER und zusätzlich durch Bild- und Textmaterial veranschaulicht.
Bildlizenz: Creative commons CC0 – public domain
Zudem werden auch Konzepte bereits bestehender Methoden für einen bildungsrelevanten Einsatz von digitalen Spielen in Form von Texten, Bildern, Grafiken und Videos vorgestellt, ausprobiert, ergänzt und verändert. Diese eigenen Entwürfe können wiederum mit anderen geteilt werden, sodass im Idealfall sukzessive eine Sammlung von zahleichen bildungsrelevanten Ansätzen zur Auseinandersetzung mit dem Medium entsteht.
Vera Marie Rodewald, Fakultät Design, Medien und Information, Department Information der HAW Hamburg
https://www.haw-hamburg.de/en/dmi-i/unser-department/beschaeftigte/name/vera-marie-rodewald.html
Das Titelbild von der Initiative Creative Gaming e.V. ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 Lizenz.
]]>Viel Spaß!
]]>Um diese Fragen zu beantworten und vor allem um die Lerneinheit wieder unterhaltsam, spannend und nützlich zu gestalten, wird das ganze wieder anhand eines Versuchs geübt, den alle Lernenden mit Haushaltmitteln im eigenen Heim durchführen können.
Diesmal wird es um die Frage gehen, warum auf CD, DVD und Bluray eigentlich unterschiedlich viel Daten passen, obwohl die Medienträger von ihren Maßen gleich groß sind.
Nach der Lerneinheit werden das alle Lernenden nachvollziehen, beweisen und korrekt dokumentieren können.
Dr.-Ing. Dagmar Rokita, Fakultät Life Sciences, Department Medizintechnik der HAW Hamburg, http://www.haw-hamburg.de/ls-mt.html
Dipl.-Phys. Carsten Westarp, Fakultät Life Sciences, Department Umwelttechnik der HAW Hamburg, http://www.haw-hamburg.de/ls-ut.html
]]>Program & Play führt die Lernenden in einem 2D-Spiel an die Welt der Objektorientierten Programmierung heran. In einer durchgehenden Story wird mit dem Character eine virtuelle Welt erkundet, Hindernisse müssen überwunden und Aufgaben gelöst werden. Integrierte Programmier-Schnittstellen schaffen die Möglichkeit, die Welt und Fähigkeiten des Characters durch eigene Programmierung zu erweitern. Nur so können die Aufgaben gelöst das Spiel erfolgreich beendet werden.
Die Programmierung erfolgt in Java. Screencapturing-Videos vermitteln grundlegende Programmiermethodik und in interaktiven Programmieraufgaben werden die Fähigkeiten des Characters – und damit auch das Wissen der Lernenden – kontinuierlich ausgebaut. Der Kurs oder Teile daraus lassen sich in verschiedenen didaktischen Szenarien einsetzen. Über den gamebasierten Ansatz bietet er Zielgruppen wie Schülerinnen & Schülern, Studienanfängern und auch Interessierten aller Altersgruppen einen motivierten Einstieg in die objektorientierte Programmierung.
Technisch basiert das Spiel auf der Greenfoot-Entwicklungsumgebung, die zur Umsetzung des didaktischen Konzeptes angepasst und erweitert wurde (www.greenfoot.org). Alle Videos, Grafiken und sonstigen Kursmaterialien werden von Studierenden unter Anleitung neu erstellt.
Der ganze Kurs oder einzelne Teile daraus können in verschiedenen didaktischen Szenarien eingesetzt werden.
Ein Projekt von Prof. Dr. Birgit Wendholt, Fakultät Technik und Informatik, Department Informatik und Dr. Martin Göbbels.
Das Titelbild “titelbild 1” und die Beitragsbilder „szenebild 4“ und „level 7 fakescreen“ von Percy Chen sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Keine Bearbeitung 3.0 Lizenz.
]]>Mit dieser OER sollen alle ärztlichen und nicht-ärztlichen Disziplinen der Gesundheitsversorgung, aber auch die Studierenden Gesundheits-relevanter Studiengänge sowie die akademisch interessierte allgemeine Öffentlichkeit angesprochen werden.
Prof. Lorenz ist seit über 20 Jahren international anerkannter Schmerzforscher, der am Standort Hamburg mit klinischen Partnern auf dem Gebiet Schmerz langjährig kooperiert (UKE, Schmerz- und Palliativzentrum Hamburg, Neurozentrum Bergedorf).
]]>Der Aufruf, Projektideen für die zweite Förderphase einzureichen, ist nun gestartet. Das in der Zwischenzeit gewachsene Team der HOOU@HAW erwartet bis zur Antragsfrist am 05.11.2015 wieder viele spannende und innovative Ideen zur Umsetzung von Lehr-Lern-Szenarien in offenen Bildungsressourcen.
Das Team hat den Interessierten am 24.9.2015 von 14 bis 16 Uhr einen Überblick über die Ziele der HOOU, die ersten Erfahrungen mit den laufenden Projekten der ersten Förderrunde und das Prozedere der Antragstellung gegeben. Gemeinsam haben Monika Bessenrodt-Weberpals, Corinna Peters und Boris Tolg (gemeinsame Projektleitung an der HAW Hamburg), Jakob Kopczynski (Mediensupport) und Ellen Bücher (E-Didaktik) die leitenden Gedanken der Hamburg Open Online University vorgestellt und auch individuelle Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantwortet.
Mit dieser Veranstaltung begann die Ausschreibungsfrist der zweiten Förderphase für OER-Projekte an der HAW Hamburg. Alle Anträge von Interessierten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften müssen bis zum 5.11.2015 beim Team der HOOU@HAW eingereicht werden. Die Vergabe wird bis Ende 2015 bekannt gegeben, so dass die ausgewählten Projekte Anfang 2016 ihre Arbeit aufnehmen können und ein gutes Jahr Zeit haben für die Konzeption und Umsetzung ihrer Ideen. Das Antragsformular sowie alle weiteren Informationen zu Open Educational Resoucres finden Sie auf der Website der HAW Hamburg.
Parallel zu der zweiten Informationsveranstaltung und Ausschreibungsrunde an der HAW Hamburg haben auch die anderen Hochschulen ihre zweite Förderrunde ausgeschrieben.
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