HFBK – Hamburg Open Online University (HOOU) https://www.hoou.de/p Wie lernen wir in Zukunft? Thu, 10 Jan 2019 12:45:45 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.11 Wiki/GitBook “Innovatives Filme Machen” online https://projekte.hoou.de/p/2016/10/18/wikigitbook-innovatives-filme-machen-online/ Tue, 18 Oct 2016 14:12:12 +0000 https://projekte.hoou.de/p/?p=3580 Seit dem 17. Oktober 2016 ist das mehrteilige Digitalprojekt der HFBK Hamburg im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU) online.

Das Wiki fungiert als eine Art Glossar und versammelt Beiträge von Filmschaffenden, Künstler*innen und Filmkritiker*innen wie u.a. Andreas Busche, Kerstin Cmelka, Michael Girke, Rembert Hüser, Florian Krautkrämer, Michaela Ott, Georg Seeßlen zu filmrelevanten Themenfeldern. Sie alle können dank der partizipativen Struktur des Wikis kommentiert, fortgeschrieben, diskutiert und um gemeinschaftlich entwickelte Texte erweitert werden.

 

Screenshot Wiki "Innovatives Filme Machen"

Screenshot Wiki “Innovatives Filme Machen”

 

Das parallel zum Wiki aufgesetzte GitBook ermöglicht durch seine lineare Kursstruktur die Vermittlung zentraler Inhalte in Bezug auf Experimentalfilm. Einen integralen Bestandteil bilden dafür die Video-Lectures von Robert Bramkamp (Professor für Experimentalfilm an der HFBK Hamburg) zu seinem crossmedialen, hybriden Spielfilms Art Girls (2013), dessen Konzeption, Produktion und theoretischer Hintergrund eine zentrale Grundlage des Gesamtprojekts bildet. Von kollektiven Erzählweisen über narrative Potenziale der Medienkunst bis zur 3D-Animation geben die Video-Lectures Einblicke in neue Techniken des Storytelling und in Produktionsprozesse für den Film von morgen.

 

Kollektivfilm "Dazu den Satan zwingen", 2016 (Still)

Kollektivfilm “Dazu den Satan zwingen”, 2016 (Still)

 

Ergänzt wird das Material um bereits existierende Aufnahmen und Mitschnitte des Symposiums „Offensiv Experimentell“ 2013/14 und Filmsequenzen des neuen Kollektivfilms „Dazu den Satan zwingen“. Das ungewöhnliche und in dieser Form sicherlich einmalige Filmprojekt thematisiert auf spielerische Weise die Rahmenbedingungen für innovative, künstlerische Filmarbeit. Der Entstehungsprozess des Films, seine Intentionen und filmpolitischen Kontexte, werden im Wiki kommentiert und dokumentiert. Darüber hinaus können Erkenntnisse und Artikulationen wechselseitig in die Filmproduktion einfließen.

So entsteht perspektivisch eine Enzyklopädie zu aktuellen Innovationen und Experimenten im weit gefassten Feld des bewegten Bildes, die über den konkreten Bezug zur HFBK Hamburg hinaus filmpolitische Impulse setzen will.

 

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Soziales Netzwerk der HFBK online https://projekte.hoou.de/p/2016/06/02/soziales-netzwerk-der-hfbk-online/ Thu, 02 Jun 2016 10:10:24 +0000 https://projekte.hoou.de/p/?p=2755 Seit Anfang April 2016 ist das neue soziale Netzwerk der HFBK Hamburg online.

rhizome.hfbk.net versucht das Experiment, die Besonderheiten einer Kunsthochschule mit den Möglichkeiten des Internet zu verbinden, das Analoge ins Digitale zu übersetzen. Es will die aktuelle künstlerische Produktion der Hochschule sowie die Diskurse, die hier geführt werden, ins Internet überführen und an die dort geführten Debatten anknüpfen.

rhizome.hfbk.net basiert auf der Open Source Software Diaspora, was gegenüber den bekannten Netzwerken große Vorteile bietet. Diaspora ist dezentral angelegt, die HFBK hat dafür einen eignen Server (Pod) aufgesetzt. Anders als bei Facebook sorgt diese Struktur dafür, dass die Nutzer/innen immer die Kontrolle über ihre Inhalte behalten und ihre Daten nicht an unbekannte Dritte abgeben. Inhalte können entweder nur mit ausgewählten Personen geteilt (also in einem begrenzten Bereich veröffentlicht) oder der gesamten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Es besteht also immer die Möglichkeit der Kommunikation in einem „geschützten“ Raum, wie es der Klassenraum oder das Atelier ist.

rhizome.hfbk.net lebt davon, dass hier viele unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen: Studierende, Lehrende, Gastautor/innen, Kurator/innen, Kunstkritiker/innen, Netztheoretiker/innen und die interessierte Öffentlichkeit sorgen für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen. Gleichzeitig will es auf inhaltlicher und praktischer Ebene weiterführende Angebote bereitstellen, die sich aus den spezifischen Möglichkeiten des Digitalen ergeben und Impulse in die Hochschule zurückspielen.

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Weitere Informationen unter: https://projekte.hoou.de/p/2015/11/26/labor-kritik-im-netz/

Screenshot rhizome.hfbk.net

Screenshot rhizome.hfbk.net

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Innovatives Filme Machen https://projekte.hoou.de/p/2016/03/24/innovatives-filme-machen/ Thu, 24 Mar 2016 09:02:54 +0000 https://projekte.hoou.de/p/?p=2576 INNOVATIVES FILME MACHEN – Ein OER-Projekt der HFBK Hamburg im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU)

 

Ab dem Wintersemester 2016/17 bündelt das Wiki „Innovatives Filme Machen“ die zahlreichen aktuellen und zurückliegenden Aktivitäten der HFBK im Bereich Experimentalfilm und macht sie öffentlich im Internet zugänglich. Die freie Software eines Wiki bzw. die einfach verständliche und etablierte Struktur spricht auch interessierte Zielgruppen außerhalb des universitären Kontexts an lädt sie zur Partizipation ein. Das Format eignet sich besonders gut, wenn Inhalte nicht nur einseitig rezipiert, sondern gemeinschaftlich entwickelt und bearbeitet werden sollen. Das Wiki ist als Glossar zum Thema Experimentalfilm konzipiert und versammelt sowohl Video- als auch Bild- und Textbeiträge, die eingebunden und kommentiert werden können.

Namhafte Filmtheoretiker*innen und Filmschaffende sind als Gastautor*innen eingeladen, Basis-Statements zu verfassen, die wiederum die Grundlage für Diskussion und Austausch bilden. Ergänzend werden Social Media Kanäle zur Unterstützung der dialogischen Kommunikation in Echtzeit zum Einsatz kommen.

Ein integraler Bestandteil des Wikis sind die Video-Aufzeichnungen des Symposiums „Offensiv Experimentell“ sowie die Video-Lectures von HFBK-Prof. Robert Bramkamp, Regisseur des crossmedialen hybriden Spielfilms „ART GIRLS“, dessen Konzeption, Produktion und theoretischer Hintergrund eine Grundlage des Projekts bietet. Von kollektiven Erzählweisen über narrative Potenziale der Medienkunst bis zur 3D-Animation geben die Video-Lectures praxisnahe Einblicke in neue Techniken des Storytelling und die Produktionsprozesse für den Film von heute und morgen.

So entsteht perspektivisch eine Enzyklopädie zu aktuellen Innovationen und Experimenten im weit gefassten Feld des bewegten Bildes, die über den konkreten Bezug zur HFBK Hamburg hinaus filmpolitische Impulse setzen will und gleichzeitig als Open Educational Resources (OER) fungiert und Materialien online zur Verfügung stellt.

Das Wiki wird zeitgleich von einem weiteren innovativen Studienprojekt des Studienbereiches Experimentalfilm der HFBK begleitet: Der Kollektiv entstandene Film „Offensiv Experimentell“ thematisiert in spielerischer Weise die Rahmenbedingungen für innovative, auch künstlerisch relevante Filmarbeit. Der Entstehungsprozess des Films, seine Intentionen und filmpolitischen Kontexte, werden im Wiki kommentiert bzw. dokumentiert und gleichzeitig können Erkenntnisse und Artikulationen reziprok in die Filmproduktion einfließen. Höhepunkt des Projekts ist die geplante Premiere des Kollektivfilms im Rahmen der dritten Woche der Kritik, die während der Berlinale im Februar 2017 in Berlin, zum Semesterende stattfindet.

https://www.facebook.com/Offensiv-Experimentell-516578248398848/

https://www.realeyz.tv/de/type/deutsche-filme/hochschule-fur-bildende-kunste-hamburg-hfbk.html

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Inter Graphic View https://projekte.hoou.de/p/2016/03/23/inter-graphic-view/ Wed, 23 Mar 2016 17:05:23 +0000 https://projekte.hoou.de/p/?p=2561 Inter Graphic View – Welchen Idealen fühlen sich Grafikdesigner/innen verpflichtet?

Das Projekt “Inter Graphic View” unter der Leitung von Prof. Ingo Offermanns (Klasse Grafik, HFBK Hamburg) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Grafikdesigner/innen unterschiedlicher Generationen und geografischer Verortung zu ihren professionellen Hintergründen zu befragen: Wofür gestalten sie? Welchen Ritualen folgen sie in ihrem Designprozess? Gibt es ein wiederkehrendes Meta-Thema in ihrer Arbeit? Welchen Idealen fühlen sie sich verpflichtet und lassen sie sich in den Grafikprodukten wiedererkennen?

Die ausführlichen Interviews mit ausgewählten Ansprechpartner/innen in unterschiedlichen Ländern (u.a. in Japan, Thailand, Südkorea, China, England, Nigeria und im Senegal) werden auf einer projekteigenen Website versammelt. So entsteht mit der Zeit ein wachsendes Archiv, welches sich mit Fragestellungen der professionellen Identität von Grafikdesigner/innen befasst und darauf sehr individuelle aber doch vergleichbare Antworten präsentiert. Daneben werden auch grafische Artefakte vorgestellt und analysiert. Gastautor/innen sind eingeladen, zentrale Begrifflichkeiten aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten.

In digitalen Q&A-Veranstaltungen oder Skype-Interviews können Interessierte und Lernende Fragen stellen und mit den Gestalter/innen ins Gespräch kommen, selbstständig Interviews führen oder Begriffsanalysen beisteuern und dadurch in einen regen Austausch und Dialog treten.

Somit fungiert die Seite als virtueller Diskursraum für Dialog und Austausch, Inspirationsquelle und Archiv.

Projektleitung: Prof. Ingo Offermanns

Projektbeginn: Sommersemester 2016

Weitere Informationen unter:

http://intergraphicview.com/

und

https://www.facebook.com/intergraphicview/?fref=ts

 

Website "Inter Graphic View", Klasse Grafik, HFBK

Website “Inter Graphic View”, Klasse Grafik, HFBK

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Labor: Kritik im Netz https://projekte.hoou.de/p/2015/11/26/labor-kritik-im-netz/ Thu, 26 Nov 2015 15:05:57 +0000 https://projekte.hoou.de/p/?p=826

“Labor: Kritik im Netz” – Welche Auswirkungen haben die neuen sozialen Medien auf den Stil der Kritik, die Sprache und die Auseinandersetzung?

Das „Labor: Kritik im Netz“ ist ein Modul im neuen sozialen Netzwerk rhizome.hfbk.net, das sich ab dem Sommersemester 2016 den aktuellen Entwicklungen von Kunstkritik im Netz widmet: Welche Auswirkungen haben die neuen sozialen Medien auf Stil, Sprache und Form der Auseinandersetzung? Welche Formate stehen überhaupt zur Verfügung? Kann man eventuell neue erfinden? Welche Rolle spielt die Geschichte der Kunstkritik? Welche historischen Debatten sind heute noch oder schon wieder relevant? Und was können Künstler/innen aus den Diskussionen über Kunst im Internet für sich lernen bzw. wie gehen sie damit um?

Die Auswirkungen der neuen Technologien sowohl auf die Produktion als auch auf die Wahrnehmung von Kunst sind beträchtlich. Deshalb sollte beides nicht voneinander getrennt betrachtet werden. Die Post-Internet-Art bietet zahlreiche Beispiele, die generellen Produktionsbedingungen von Kunst unter die Lupe zu nehmen, insbesondere jene vor dem Bildschirm: Über die Recherche, Konzeption, Organisation sowie Kommunikation bieten die Verflechtungen von Betriebssystemen und sozialen Netzwerke wichtige Hilfestellungen. Gleichzeitig nimmt die Veröffentlichung und die Zirkulation von Abbildungen, Videos oder Texten über Kunst im Netz wiederum Einfluss auf die darin verhandelten Diskurse. Es ist wichtig, diese Prozesse nicht nur kritisch zu reflektieren, sondern sie auch produktiv für die eigene künstlerische Praxis zu nutzen.

Neben der Diskussion ausgewählter Beispiele steht das eigenständige Verfassen von Beiträgen innerhalb des sozialen HFBK-Netzwerks im Fokus. Dabei können die Formen der Veröffentlichung und der Interaktion vielfältig sein: Von eigenen Texten, geteilten Inhalten, kurzen Kommentaren, zur Diskussion gestellten künstlerischen Arbeiten bis hin zu Interviews, Chats oder Online-Bildergalerien sind alle Formate denkbar und ausdrücklich erwünscht.

So kann man den einzelnen Post oder Tweet nicht „nur“ als vereinzelte Aussage, sondern als Ausgangspunkt und kleinste Einheit eines künstlerischen oder kritischen Statements sehen. In der Konsequenz kann sich durch die den Netzwerken eigene Dynamik auch ein eigener Diskurs, eventuell auch ein gänzlich neues Format entwickeln. Das „Labor: Kritik im Netz“ will Wege finden, solche Themen in der künstlerischen Arbeit einzusetzen und zu hinterfragen. Wichtige Themen betreffen den Mut zur These, zum Widerspruch, zum Bekenntnis, zur Unsicherheit und Differenzierung, wie auch die Unabhängigkeit sowohl von Kritik als auch von Kunst.

rhizome.hfbk.net versucht das Experiment, die Besonderheiten einer Kunsthochschule mit den Möglichkeiten des Internet zu verbinden, das Analoge ins Digitale zu übersetzen. Es will die aktuelle künstlerische Produktion der Hochschule sowie die Diskurse, die hier geführt werden, ins Internet überführen und an die dort geführten Debatten anknüpfen. Also genau das, worauf die Metapher des Wurzelgeflechts anspielt und von Gilles Deleuze und Félix Guattari konzeptualisiert wurde.

rhizome.hfbk.net basiert auf der Open Source Software Diaspora, was gegenüber den bekannten Netzwerken große Vorteile bietet. Diaspora ist dezentral angelegt, die HFBK hat dafür einen eignen Server (Pod) aufgesetzt. Anders als bei Facebook sorgt diese Struktur dafür, dass die Nutzer/innen immer die Kontrolle über ihre Inhalte behalten und ihre Daten nicht an unbekannte Dritte abgeben. Inhalte können entweder nur mit ausgewählten Personen geteilt (also in einem begrenzten Bereich veröffentlicht) oder der gesamten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Es besteht also immer die Möglichkeit der Kommunikation in einem „geschützten“ Raum, wie es der Klassenraum oder das Atelier ist.

Geleitet und moderiert wird das “Labor: Kritik im Netz” von Andreas Schlaegel. Er studierte an der Städelschule in Frankfurt und am Goldsmiths College in London und ist als Künstler, Kurator, Autor (u.a. für Frieze d/e, Spike oder Flash Art) und Lehrer (u.a. an der HFG Offenbach, der Kunstakademie Oslo, der Kunstakademie Umeå) aktiv.

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HFBK-Hamburg, Installationsansicht Studienschwerpunkt Malerei/Zeichnen, Foto: Imke Sommer

Foto: © HFBK-Hamburg, Installationsansicht Studienschwerpunkt Malerei/Zeichnen, Foto: Imke Sommer

 

 

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